WANN? SA 22.03., ab 11 Uhr
WO? Museum der Moderne Salzburg, Eintritt frei!
SchülerInnen aus Salzburg möchten ihr grenzübergreifendes Projekt vorstellen, in dem sie erarbeitet haben, wie man es schaffen könnte, Jugendliche unterschiedlichster Herkunft/Identität für eine europäische Demokratie zu begeistern. Die Antworten, die sie gefunden haben, haben sie anhand gemeinsamer Filme und einer Kunstausstellung sichtbar gemacht….
Der entstandene Film „Many Identities – ONE democracy“ wird an diesem Tag in einer Premiere erstmalig öffentlich gezeigt, ebenso werden die Ausstellungsboxen von SchülerInnen präsentiert!
AUSGANGSLAGE: Das Projekt wurde im Rahmen eines Austausches mit VertreterInnen des Salzburger Vereins Lern.Film.Studios (kürzlich ausgezeichnet mit dem Österreichischen Jugendpreis in der Sparte Journalismus)) und der Österreichischen Botschaft (Kulturforum) in
Sarajevo gestartet. Dieser kam durch eine Auszeichnung mit dem „Reparatur der Zukunft“ Award zustande, den das Lern.Film.Studio 2021 erhielt. Das Österreichische Kulturforum vermittelte den Kontakt zu YIHR (Youth Initiative for Human Rights, die größte Menschenrechtsorganisation in Ex-Jugoslawien), welche ebenso als Partner fungiert wie der Presseclub Salzburg.
Das Thema „Jugendliche Identitäten“ in aller Vielfalt (erlauben) wurde als äußerst relevantes Thema identifiziert und man wollte hiermit Jugendlichen der sehr unterschiedlichen Staaten Österreich und Bosnien-Herzegowina die Möglichkeit geben, ihre Identität(-en) und deren Bedeutung im Rahmen eines demokratischen Europas zu reflektieren und visuell darzustellen. Über 25 Jugendliche unterschiedlichster Herkunft zwischen 14 und 25 Jahren haben im Rahmen des Projekts eigene Wege finden müssen, mit Widersprüchen umzugehen und ihre vielfältigen individuellen Eigenschaften als Basis für eine pluralistische demokratische Gesellschaft zu verstehen.
Die große Herausforderung, mit der sich die Jugendlichen auseinandersetzten ist die Frage, wie kann man Pluralität und individuelle Identitäten als Bereicherung und sogar Notwendigkeit für eine demokratische Gesellschaft sichtbar und erlebbar machen!? Dieses komplexe Thema wurde in mehreren Filmen und einer Ausstellung sehr kreativ und spannend aufgearbeitet und soll in einem Folgeprojekt an Schulen und Kultureinrichtungen in mehreren europäischen Ländern gezeigt werden.
Erstmalig wird an diesem Tag der Hauptfilm sowie Teile der Kunstausstellung (die am 22. März 2025 im Salzburger Museum der Moderne zu sehen ist) öffentlich präsentiert und im Anschluss steht ein Diskussion mit ZuschauerInnen am Programm, wie man künftig Jugendliche noch besser darin unterstützen könnte, ihre eigene Identität zu leben und diese gleichzeitig als wertvollen Beitrag für eine offene europäische Demokratie zu sehen.
